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Wo bleibt der politische Aufschwung? |
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Samstag, 29. November 2008 |
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Der Grünen Ortsverband in Gersthofen hat in einer Diskussion den mangelnden Schwung nach der Kommunalwahl 2008 bemängelt. „Alles ist beim Alten geblieben“ erklärte der Vorstandssprecher Günter Eikelmann, „von einem zukunftsgerechten Ausbau der Infrastruktur ist nichts zu spüren. Erneuerbare Energien, ökologische Flächenbefestigungen und eine attraktive Gestaltung der Lebensräume für die Mitbürger sind Themen, die von der CSU-Mehrheit im Stadtrat erneut ignoriert werden“.
Bei den „Großbaustellen“ wie Bahnhof oder Jugendzentrum wartet man vergebens auf Lösungen. Einzig bei den Kindergärtenplätzen hat die Stadtverwaltung nach über 10 Jahren Fehleinschätzung erkannt und schafft neue Plätze. „Wir müssen leider festhalten, dass der CSU geführte Stadtrat über Jahre eine destrastöse Politik macht und wichtige Projekte aufgeschoben hat“ betonte die Grünen Stadträtin Eva Rößner, „alle sinnvollen Anträge der Opposition werden ohne Prüfung abgelehnt. Auch mit dem Wechsel im Bürgermeisteramt hat sich nur ein besserer Umgang, aber leider kein politischer Wandel eingestellt.“ Der Grüne Ortsverband setzt weiterhin mit seiner fundierten sachpolitischen Ausrichtung auf einen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. „Es muss mehr kommunalpolitische Kompetenz ins Rathaus einziehen“, fordert Alexander Büchs. Es bleibt festzuhalten, dass viele Punkte ungeklärt wieder für Jahre vertagt werden. Sei es die Verkehrspolitik mit einer vernünftigen Anbindung an Augsburg, sei es die Infrastruktur mit lebenswerter Ausprägung – in Gersthofen ist noch viel zu tun. |